Weltkonferenz der Völker

Im April lud Evo Morales zu einer „Alternativen Klimakonferenz” der “Weltkonferenz der Völker”. Dies war seine Antwort auf den UN-Klimagipfel in Kopenhagen. Hier konnte jeder diskutieren und viele Teilnehmer waren begeistert. Obwohl die Uni-Valle, auf dessen Gelände die Konferenz stattfand, nur einige Kilometer außerhalb der Stadt Cochabamba liegt, haben wir es leider nicht geschafft, hinzufahren. Wir waren durch die Arbeit zu sehr eingespannt. Über die Medien habe ich die Kritik an der Konferenz in Kopenhagen verfolgt, die hauptsächlich gegen die Industriestaaten und den Kapitalismus gerichtet waren. In seiner Eröffnungsrede erklärte Evo Morales „Entweder es stirbt der Kapitalismus oder es stirbt die Erde“. Im Großen und Ganzen wurden drastische Maßnahmen der Industriestaaten gegen den Klimawandel gefordert und Vorschläge für die kommende UN-Klimakonferenz in Mexiko gemacht.

(Außerdem leistete sich Evo Morales wie so oft wirre Kommentare, in denen er beispielsweise sagte: „Hähnchenfleisch würde die Männlichkeit der Männer verändern = mache schwul“ und „Coca Cola sei nicht zum Trinken sondern nur zur Reinigung von verstopften Abflüssen geeignet“. Kommentare wie diese gibt es immer wieder von ihm. Ein anderes Mal erklärte er in Independencia, Österreich (sp. Austria) zum fünften Kontinent anstatt Australien (sp. Australia)). Doch die Mehrheit der Leute jubelt ihm immer begeistert zu und findet ihn amüsant.)

Kommentar hinzufügen

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.
CAPTCHA
Bist du ein böser Spam-bot?
Image CAPTCHA
Die Zeichen (unter Beachtung von Groß-/Kleinschreibung) aus dem Bild.