Entwicklungsdienst baut seine Arbeit aus

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Der Deutsche Entwicklungsdienst (DED) hat laut Jahresbericht im Jahr 2007 seine Arbeit in Afrika, Asien und Lateinamerika ausgebaut. Insgesamt standen der Organisation im vergangenen Jahr 99 Millionen Euro für Projekte in 48 Ländern zur Verfügung. Zu den Tätigkeiten gehörte der Aufbau des entwicklungspolitischen Freiwilligenprogramms «weltwärts».

Der Deutsche Entwicklungsdienst (DED) hat im Jahr 2007 seine Arbeit in Afrika, Asien und Lateinamerika ausgebaut und erwartet kräftige Zuwächse seines Budgets. Insgesamt standen der Organisation im vergangenen Jahr 99 Millionen Euro für Projekte in 48 Ländern zur Verfügung, wie Geschäftsführer Jürgen Wilhelm am Dienstag in Bonn bei der Vorstellung des DED-Jahresberichts sagte. Davon stammten 88 Millionen Euro aus Mitteln des Bundeshaushalts. In Zukunft seien hier weitere Zuwächse für Armutsbekämpfung zu erwarten.

Bereits in diesem Jahr stieg das DED-Budget um knapp 30 Prozent auf 120 Millionen Euro. Für 2009 seien 155 Millionen Euro veranschlagt, sagte Wilhelm. Deshalb plane der DED eine Aufstockung der Mitarbeiter in diesem und dem kommenden Jahr von derzeit etwa 2.000 auf rund 3.000.

Der DED habe im vergangenen Jahr auch seine Tätigkeitsfelder ausgeweitet, sagte der Vorsitzende des Verwaltungsrates, Uwe Runge. Seit vergangenem September sei von der Organisation das neue entwicklungspolitische Freiwilligenprogramm der Bundesregierung «weltwärts» aufgebaut und die Leitung des Sekretariats übernommen worden. Mit dem Programm können junge Menschen bezuschusst ehrenamtlich in einem Entwicklungsland arbeiten. Der DED beteiligt sich daran auch als Entsendeorganisation und wird künftig etwa zehn Prozent der Teilnehmer des Programms vermitteln. 2008 könnten 325 Freiwillige über den DED ein Jahr ins Ausland gehen.

Fachliche Schwerpunkte setzte der DED im vergangenen Jahr unter anderem auf erneuerbare Energien und Wassermanagement. Dabei verfolgt die Organisation Wilhelm zufolge das Ziel, zunehmend einheimische Fachkräfte einzustellen, da es in den Entwicklungsländern sehr gut ausgebildete junge Menschen gebe. Der vor 45 Jahren gegründete DED ist der größte europäische Personalentsendedienst. Er bietet Partnerorganisationen in armen Ländern professionelle Beratung an.