Tausend Freiwillige sind „weltwärts“

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Die Bundesregierung ist sechs Monate nach der Einführung des neuen entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes "weltwärts" sehr zufrieden. Die aktuellen Zahlen verdeutlichen das große Interesse der jungen Menschen und der Entsendeorganisationen am neuen Programm: Bisher wurden 130 Organisationen als „weltwärts“-Träger und 1.371 Einsatzplätze anerkannt.

Nach den Schätzungen der Entsendeorganisationen sind in den letzten Monaten über 10.000 Bewerbungen eingegangen, davon rund 60 Prozent von jungen Frauen. Bis August dieses Jahres werden etwa 1.000 „weltwärts“-Freiwillige in 38 Länder ausgereist sein. Die Freiwilligen erhalten einen Zuschuss in Höhe von 580 Euro pro Monat und eine Auslandskrankenversicherung.
Der entwicklungspolitische Freiwilligendienst „weltwärts“ soll einen deutlichen Impuls für bürgerschaftliches Engagement in den Partnerländern und in Deutschland setzen. „weltwärts“ soll zu interkultureller Verständigung, Achtung und Toleranz nachhaltig beitragen. Das Programm wird vom Bundesentwicklungsministerium in enger Abstimmung mit den beteiligten Ressorts, insbesondere dem Bundesjugendministerium und dem Auswärtigen Amt, gestaltet und umgesetzt. Alle Informationen erhältst du im Internet unter www.weltwaerts.de.